Hallo Welt!

Hallo Welt!

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Blindtext. Kein richtiger Inhalt. Ein Platzhalter. Mahner, dass da noch was kommen soll. Irgendein Text, der noch geschrieben werden muss. Mit 1.295 Zeichen. Bis 17.00 Uhr.

Blindtext ist durch und durch Ausdruck der Industrialisierung von Kommunikation. Genauso wie Stock-Archive mit Millionen Fotos und der immer gleichen Bildsprache. Alles ist „Content“.

Information besaß schon immer auch Warencharakter. Heute wird diese Ware in der digitalen Kommunikation oft am Fließband hergestellt, produziert in Form unzähliger Pressemitteilungen oder News für die Corporate Website. Mit hoher Schlagzahl. Antiseptisch und suchmaschinenoptimiert.

Das Netz ist grenzenlos. Gnadenlos.

Allein die Nachfrage hinkt diesem Tempo hinterher. Kommunikativer Dutzendware droht auch im Internet das Discount-Schicksal des Wühltischs. Interessant sind diese Inhalte nur für offene PR-Portale und sonstige News-Schleudern, dem Bodensatz des Webs. Wer das liest, ist aus Versehen auf der Seite gelandet, hat sich verklickt.

Kein Wunder: Das Netz ist grenzenlos. Gnadenlos. Alles, was man sich vorstellen kann. Es steckt voller Geschichten, Wissen, Diskussionen, Emotionen, Sensationen, Beziehungen, Erlebnissen und Erinnerungen. Es ist voll mit Dingen, die Menschen interessieren.

Größter Markt für diese Sternstunden der Kommunikation ist Facebook. Logisch, dass auch Unternehmen an dieser Party teilnehmen möchten. Und so imitieren sie den Habitus ihrer Zielgruppen, verpacken News in verkrampft lockere Sprache, „facebookisieren“ Content.

Nur interessanter wird der dadurch auch nicht.

Was wollt ihr eigentlich?

Dass Unternehmenskommunikation keine Einbahnstraße mehr ist, gilt mittlerweile als Binsenweisheit, zu haben für 1,50 EUR beim örtlichen Besserwisser Ihres Vertrauens. Dank Facebook-Hype versteht die Unternehmenskommunikation den Dialog mit den Zielgruppen zunehmend als zentrale Aufgabe. Das ist gut. Denn Hinhören hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Umso unverständlicher ist es, dass trotz – unterstellt – steigender Empathie für die Zielgruppen, die Ausrichtung in der inhaltlichen Arbeit sich kaum verändert. Die Perspektive der Unternehmenskommunikation ist in der Regel nach innen gerichtet, Botschaften werden aus der Interessensphäre des Unternehmens heraus entwickelt. Der Grund, warum viele Botschaften im Netz einfach verpuffen. Denn was Unternehmen interessant und berichtenswert finden, steht oft nicht in einem relevanten Kontext zu den aktuellen Interessen der Zielgruppen.

Coca-Cola nennt es eine Reise: Das Magazin, das eine Website ist

Coca-Cola nennt es eine Reise: Das Magazin, das eine Website ist

Noch exotisch, aber umso spannender sind die Ansätze von Unternehmen, die über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. Schwarzkopf ist First Mover mit der eigenen Website, die als Beauty-Magazin daher kommt. Seit kurzem heißt auch Coca-Cola die Besucher der Website herzlich willkommen beim neuen Online-Magazin:

Wir nennen es Journey, denn es ist eine Reise, auf die wir uns zusammen mit Ihnen machen möchten.

Im B2B-Bereich zeigt Actuate mit dem Magazin Curtalo, dass auch sperrige Themen der IT-Branche  Sex-Appeal besitzen.

Der Unterschied zum Mainstream bei allen drei Beispielen: Der Fokus. Der liegt nämlich auf den Interessen der Zielgruppen, nicht auf dem eigenen Produkt- oder Service-Portfolio. Das ist – im besten Sinn – Agenda-Surfing ohne Drosselung.

Agenda-Surfing ohne Drosselung

Wer die Bedürfnisse seiner Zielgruppen versteht, ist in der Lage, die richtigen Medienangebote aus dem Hut zu zaubern. Ein banales Rezept, das schon im Jahr 100 v. I. (vor Internet) für Publikationen aller Art funktionierte. Nur, dass heute noch die Medienkonvergenz dazu kommt:

Wer im Gespräch sein will, muss auch Videos können. Formate wie Jung & Naiv oder st_ry läuten eine neue Ära des Web-TVs ein. Das sind keine Eintagsfliegen, sondern Pioniere einer ganzen Zunft, die gerade für Unternehmen unglaublich viel Potential mitbringt. Denn unsere Sehgewohnheiten werden sich ändern. Dank TV-Geräten mit Internetanschluss und nichtlinearem Fernsehen via Mediatheken und Co.

Was sollte man noch können? Bilder sowieso. SCHÖNE. GUTE. FESSELNDE Bilder! NICHT 0815-erfolgreicher-Businesstyp-in-generischer-Pose-mit-Haifischlächeln-Bilder.

Und Konversation. Aber mit den richtigen Leuten. Auf allen Plattformen und Veranstaltungen.

Marketeers sprechen von dieser Art der Kommunikation als Content Marketing. PR-ler, die sich abgrenzen möchten, predigen die Content Strategy. Am Ende wollen aber alle das selbe: Content nicht um des Contents willen, sondern gute Geschichten, die die Interessen der Zielgruppen aufgreifen. Die der Wertschöpfung verpflichtet sind. Die Nutzen stiften. Und deshalb beachtet und diskutiert werden.

Das mach ich jetzt einfach mal

Für mich habe ich jedenfalls entschieden, dass ich genau das machen möchte: Unternehmensberatung für eine digitale Kommunikation, die sich an den Bedürfnissen der Zielgruppen orientiert. Also mache ich das jetzt auch. Als Freiberufler.

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Cluetrain PR ist ab heute nicht mehr nur ein Blog. Sondern auch, und vor allem, ein Beratungsangebot. Zukünftig möchte ich Projekte stemmen für Marken, deren Herzblut in die eigenen Produkte und Services fließt. Möchte Strategien, Konzepte und Geschichten entwickeln für Unternehmen mit Gesprächsbedarf. Damit erfülle ich mir einen lang gehegten Traum.

Der in Erfüllung geht, weil ganz tolle Menschen geholfen haben, ihn zu verwirklichen. Menschen, die ihr Handwerk lieben und bis ins Detail zelebrieren. Menschen wie

  • Christian Kunz, DESIGN AM MAIN, der mein waghalsiges Konzept für die Website und das Blog ohne Wimpernzucken in ein tolles Responsive Design umsetzte und durch eigene Ideen bereicherte. Probleme? Sind dazu da, gelöst zu werden. Danke, Danke, Danke Christian! Ohne Dich wäre Cluetrain PR nicht, was es jetzt ist.
  • Erik Sommer, der sich – ohne zu zögern – fahrlässig einem erhöhten Hautkrebsrisiko aussetzte, um mit mir fünf Stunden am einzigen Sonnentag im Mai zu drehen. Unter freiem Himmel. Mit viel Geduld. Und dann auch noch aus einem bisschen Creative-Commons-Material einen tollen Film schnitt. Erik, Du bist großartig!
  • Marc Schmidt, der das fantastische Timelapse-Video von Frankfurt für den Film spendierte. Ich bin immer noch sprachlos von so viel Hilfsbereitschaft. 1.000 mal Danke, Marc!
  • Amelie Persson, die die wunderbaren Illustrationen anfertigte und dabei verstand, genau das umzusetzen, was mir vorschwebte. Amelie, vielen Dank!
  • Meike Jansen und Robert Eisenhardt von der Druckerei Eisenhardt, die mit meinen Visitenkarten eine harte Nuss zu knacken hatten – aber Leidenschaft überwindet jede Grenze. Ich verneige mich vor euch.

Danke auch an Lars, Sophie, Krystian, Sascha H., Tapio, Peter, Sascha S., Markus, Claudio, Ramona, Yehonatan und die vielen anderen, die mir in den letzten Monaten mit guten Gesprächen hilfreich zur Seite standen. DANKE!

Am Wichtigsten und überhaupt nicht selbstverständlich ist der Support meiner Familie – Danke, dass ihr mir vertraut und das Risiko nicht scheut!

Es wäre noch so viel zu sa… Moment…

Ich höre gerade, die Leitungen sind jetzt freigeschaltet. Ihr könnt mich ab sofort buchen. Die Nummer ist unten eingeblendet.

069 25 42 29 84 | hallo@cluetrainpr.de

Die ersten 100 Anrufer erhalten zusätzlich zum regulären Angebot ein Gratis-Mettbrötchen.

Ich freu mich so sehr auf euch!