Tschüss Social Media, es ist vorbei! The Passion Haz Gone

Tschüss Social Media, es ist vorbei! The Passion Haz Gone

Was ist da los? Mirko Lange, umtriebiger Vortänzer der Social Media Beraterszene, kündigt an: “Das was in den letzten knapp 3 Jahren war, war gut und lehrreich. Aber es hat sich irgendwie erschöpft.” Gemeint ist Mirkos wilder Ritt durch alle Netzwerke und Social Services der Interwebs. Die Lust, alles auszuprobieren, überall dabei zu sein, sei dahin.

Damit ist er in guter Gesellschaft. Olaf Kolbrück spricht in einem beachtlichen Artikel von Social Media als dem Netz der Enttäuschten: “Geredet wird über das Erschöpfungs-Syndrom inzwischen seltener. Es ist beinahe Status quo.

Macht plötzlich alles keinen Sinn mehr? Hat sich die Geschäftsführung die Reportings der Marketeers mal genauer angesehen und ist explodiert? Frustration aller Orten. Völlig zu Recht. Denn, da hat Mirko etwas Kluges geschrieben:

Erfolg hängt im Social Web heute ganz stark am Engagement Einzelner. Das skaliert aber nicht. Und wer es versucht, es zu skalieren, verbrennt sich…

Da ist es wieder, das Bild vom Social Ikarus, der sich zu nah an die Sonne wagt. Der Absturz lässt sich jedoch vermeiden, wenn die richtige Flugroute gewählt wird.

The Eagle Has Crashed

Nüchterne Realität: “Nur 23 Prozent der Nutzer wollen mit Marken im Social Web interagieren. Sie sind stattdessen überwiegend an Rabatten und Aktionen interessiert. Damit aber verliert Social Media seine Besonderheit und wirkt eher wie der digitale Arm für Loyalty-Programme“, so Olaf.

Erwartet hatten die Marketeers freilich etwas anderes. Etwa Reaktionen wie “Hey, eure Facebookseite ist voll cool, habe ich zu meiner Startseite gemacht!!!!!!!!elf!!!! Am liebsten lese ich eure Pressemitteilungen!!!!!!!!!” oder “Gratz, derbe Seite, ich liebe euern Style, ihr seid der illste Dübelhersteller wo gibt! <3“.

Vielleicht wollten sie auch einfach nur den Verkauf von Badarmaturen um 20 Prozent erhöhen. Weiß man nicht so genau. Ist eigentlich auch egal, denn eins ist klar: Vor jeder Enttäuschung stehen nicht erfüllte Erwartungen.

Wenn heute also vor allem Coupons und Gewinnspiele für Facebook konzipiert werden, ist das nicht nur konsequent, sondern auch legitim. Das ist es, was die Nutzer dort an Markenkontakt akzeptieren und selbst initiieren, bzw. weiterempfehlen. Zudem sind diese Instrumente alte Vertraute der Werber – sie gehören seit Jahrzehnten zum Handwerk und tun niemandem weh.

Olaf merkt dazu an: “Doch mit dem einstigen Postulat des „Cluetrain Manifest“, das schon Ende der 90er Jahre die Glaubenswelt für Social Media formulierte, hat das wenig zu tun. „Märkte sind Gespräche“ lautete damals die oberste Maxime. Von Coupons war nicht die Rede.”

Stimmt. Aber, und das müssen wir verdammt noch mal in unsere limitierten Marketingschädel reinbekommen: Facebook ist kein Marktplatz! Klar, da wird geredet. Und gezockt, gemobbt, geteilt und organisiert. Aber alles egozentriert. Facebook hat 700 Millionen Mitglieder, weil es die “elegante Organisation” der eigenen Netzwerke erlaubt. Nicht, weil es für tolle Shopping-Erlebnisse steht. Märkte sind Gespräche. Aber nicht jedes Gespräch ist ein Markt.

Scheiß auf Facebook: Cluetrain lebt, mehr denn je. Die Gespräche werden von allen möglichen Anspruchsgruppen initiiert, das Netz ist voll davon. Wer seine nervösen Social Media Glubscher auch nur ein paar Minuten von Facebook, Twitter und dem ganzen anderen Post-2004-Bling-Bling lösen kann, wird feststellen, dass das Social Web brummt.

Beispiel telefon-treff.de: Das Fachforum für Mobilfunk ging 2002 online, sieht noch immer grütze aus und hat inzwischen über 195.000 registrierte Mitglieder. Ein Witz, verglichen mit über 10 20 Millionen deutschen Facebook-Nutzern, ist klar, ne. Nur, dort sind sie alle unterwegs, die Nerds, Freaks, Enthusiasten, Evangelisten, Multiplikatoren, Spinner und Kunden von Nokia, Motorola, Samsung und Co.

Threads zu einzelnen Modellen, etwa dem Nokia E7, erhalten innerhalb eines Jahres mal eben über 1.200 Postings und mehr als 200.000 Hits. Auf 83 Seiten ist das eine Handy Thema. Hier, genau hier (!) werden Kaufentscheidungen unterstützt oder in Frage gestellt. Hier informiert sich zudem eine Armada besserer Handy-Verkäufer, die das Wissen für die Kundenberatung nutzen.

Smartphone-Enthusiasten bleiben auf telefon-treff.de unter sich. Die Gefahr, dass Nokia sich hier zu seinen Produkten äußert, besteht nicht.

Smartphone-Enthusiasten bleiben auf telefon-treff.de unter sich. Die Gefahr, dass Nokia sich hier zu seinen Produkten äußert, besteht nicht.

Das sind Gespräche, die da geführt werden, die sind aber sowas von Märkte! Seltsamerweise ist im Forum kein offizieller Vertreter auch nur eines einzigen Herstellers registriert. Wahrscheinlich, weil die alle Hände voll zu tun haben mit der Integration von Amen in die Social Media Strategie…

Dabei hätte man längst von der Spieleindustrie lernen können: Community-Manager gehören dort zum festen Inventar, sogar in Deutschland. Das sind die Jungs und Mädels, die sich mit den Spielern in obskuren Fan-Foren über neue Patches, OFF-Skillung und Buffs austauschen. Die Erwartungshaltungen, Wünsche und Kritik abfragen und in die Entwicklung geben. Die letztendlich dazu beitragen, Produkte in der Community zu etablieren und gezielt Multiplikatoren bedienen.

Fuck Facebook! Long Live The Passion Media!

Nun ist die Games-Branche nicht wirklich ein Role Model für alle anderen Wirtschaftszweige. Mit 40 Milliarden USD Umsatz weltweit handelt es sich klar um eine Nische der Weltwirtschaft, nicht vergleichbar mit der Automobil-, Telekommunikations- oder Pharmabranche. Zudem ist es eine ganz spezielle Branche, was Habitus und gesellschaftliche Verortung angeht. Vielen ist sie suspekt. Ein Grund, warum man unter sich bleibt. Wer für die Industrie arbeitet, ist nicht selten selbst ein begeisterter Gamer.

Aber genau das macht den Unterschied: Passion.

Dieser Unterschied ist für die Arbeit in den Social Media erfolgskritisch. Wie das alles geht, mit PR und Facebook und so, steht heute längst in Unmengen von Büchern – sogar in guten. Der Facebook-Account ist das eine, das Wissen, ihn zu nutzen, das andere, und die persönliche Erfahrung das dritte.

Doch dann kommt noch die Leidenschaft für das Produkt hinzu. Die ist noch nicht mal bei den besten Mitarbeitern selbstverständlich. Bei Kunden dafür umso häufiger. Wenn die Begeisterung oder das ernsthafte Interesse der Menschen im Social Web nur auf Pflichterfüllung seitens des Unternehmens trifft, von Leidenschaft oder persönlichem Engagement keine Spur vorhanden ist, dann sind Ads die aussichtsreichere Alternative zum Facebook-Account.

Doch in welchen Unternehmen arbeiten heute noch Menschen aus purer Begeisterung für die Produkte? In der Spieleindustrie, bei Garage Brands und Start-ups mit Sicherheit. Dort agieren und kommunizieren Nerds und/oder Unternehmerpersönlichkeiten. Da ist Passion im Spiel, spürbar für alle da draußen in den Interwebs. Auch bei Love Brands stehen die Chancen gut. Bei den Blue Chips sieht es wohl eher mau aus. Dort dürfte die persönliche Motivation bei vielen Mitarbeitern weitaus größer sein als die Begeisterung für z.B. Versicherungspolicen und Finanzprodukte.

Interessanterweise reagieren immer mehr Unternehmen auf diesen Umstand und kaufen sich die notwendigen Ressourcen ein.

Zum Beispiel Schwarzkopf, der Shampoo-Hersteller unseres Vertrauens: Der lässt seine Website, die heute mehr Styling-Magazin als Schaufenster ist, von Condé Nast mit redaktionellen Inhalten befüllen.

Hat mit klassischer Unternehmenswebsite nix mehr zu tun: schwarzkopf.de

Hat mit klassischer Unternehmenswebsite nix mehr zu tun: schwarzkopf.de

Auch in der Autoindustrie schnappen sie zu: Saab hat für die Kommunikation kurzerhand einen Fan-Blogger an Bord geholt. Leidenschaft pur.

Mercedes Benz bezahlt gleich mehrere freischaffende Autoren für das sehr ansprechende MB!-Blog. Diese Autoren eint die Leidenschaft für das Schreiben und die Themen des Blogs. Diese sind das eigentliche Produkt, nicht die Autos, die Mercedes irgendwann an die Leser verkaufen will. (Anmerkung: Eigentlich Scheißbeispiele, weil Love Brands).

E-Plus hat ebenfalls ein solches Produkt, nämlich die Lobby-Institution UdL Digital, die wie eine Marke geführt wird. Für das Blog kaufte man gleich zwei etablierte Autoren ein, erst Sachar Kriwoj, später dann Grimme-Preisträger und CARTA-Gründer Robin Meyer-Lucht. Das Blog, sowie die weiteren Medienformate unter dem Label UdL, sind die eigentlichen Produkte. Deshalb funktioniert das Konzept mit Menschen, deren Leidenschaft dem Kommunizieren, aber vielleicht nicht unbedingt Mobilfunktarifen gehört.

Eine schöne Erfolgsgeschichte weist LesMads auf. Die Autorinnen Jessica Weiß und Julia Knolle haben LesMads mit sehr viel Herzblut zum erfolgreichsten Modeblog Deutschlands gemacht. 650.000 Besucher im Monat sprechen für sich. Von Anfang an dabei: Burda. Der Verlag hat sich das Blog gleich zum Start 2007 einverleibt – verantwortlich dafür zeichnet Burda iLabs Master Mind Heiko Hebig, dem ebenfalls Leidenschaft für seine Arbeit und seine Produkte unterstellt werden kann.

Die Erfolgsgeschichte der Autorinnen ist damit aber noch lange nicht zu Ende, wie in Deus ex Machina zu lesen ist:

Julia Knolle ist nun Redaktionsleiterin von Vogue Digital im Verlagshaus Condé Nast, ihre Erfahrung soll dabei helfen, den Anspruch des Printtitels ins Netz zu übertragen, wo das Modemagazin bislang ein eher trauriges Dasein fristete. Jessica Weiß wird Executive Editor Online beim Interview Magazin, das Anfang 2012 in Deutschland startet. Diese Karriesprünge sprechen für sich, sie sprechen für Blogs und für das, was viele immer noch als “Gedöns” abtun.

Ihr begreift das hoffentlich richtig, ja? Zwei Ex-Studentinnen, die über StudiVZ zueinander fanden, gründen ein Blog mit Support durch einen großen Verlag, führen es mit Passion zu großem Erfolg und wechseln vier Jahre später auf Führungspositionen in anderen Unternehmen. So etwas nennt man landläufig “von 0 auf 100″.

The Passion of Corporate Egoists

Menschen mit Passion haben nicht nur eine Aufgabe, sondern stehen auch für diese ein, lehnen sich manchmal weit aus dem Fenster. Aus Überzeugung. Meinungsstark, mit klaren Positionen – gerne auch kontrovers. Das unterscheidet sie von den PR-Fatzkes aka Arschkriechern mit weichgespülten Lull-Statements und den Marketing-Mäuschen mit den totlangweiligen Facebook-Stati über irgendwelche bescheuerten Messeauftritte.

Wenn BASF ausgerechnet zur umstrittenen Gen-Kartoffel Amflora ein Blog führt, zeugt das von Selbstbewusstsein und Diskursbereitschaft der beteiligten Autoren. Da werden auch schon mal deutliche Worte gesprochen. Etwas, das man von Greenpeace sowieso gewöhnt ist. Diese beiden Kombattanten greifen also zu den selben Waffen, dem öffentlichen Diskurs, um für ihre Positionen zu werben.

Wer heute in Deutschland für sein Unternehmen öffentlich eintritt, ist in der Regel Teil des Vorstands, der Geschäftsführung – oder Pressesprecher. Der Rest darf vor Fachpublikum vortanzen. Die Zahl derer, die sich persönlich Diskussionen im Social Web stellen, das Unternehmen persönlich verteidigen, ist – nicht nur wegen mangelnder Passion – gering. Robert Basic hat einen tollen Artikel über zwei von ihnen geschrieben, Carmen Hillebrand (Metro, ehemals Vodafone) und Stefan Keuchel (Google).

Sein Resümee: “Für all diejenigen, die meinen, Social Media sei gottgegeben, moderne PR kein Problem, es bräuchte nur Policies und Guidelines, bisserl Agenturhifle dort und da, es sei alles ein Klacks, den will ich sehen, wie er/sie zitternd vor dem ChefChef steht. Scheiße rollt nach unten.

Ein Grund mehr, warum persönliches Engagement im Social Web nicht skaliert und der Versuch in die Frustration führen kann.

Social Tools R 4 Fools

Passion, das ist nicht der naive Enthusiasmus, den ein Volontär heute mitbringt, weil er besonders viele Twitter-Tools kennt oder einen Facebook-Account hat und auch gerne nutzt. Der aus Mashable-Artikeln zitieren kann und gerne von Transparenz, Authentizität, Echtzeit und anderem Hipster-Scheiß erzählt. Der immer vorne mit dabei ist, wenn wieder mal BETA-Invites für irgendwelche coolen Web-Services verteilt werden. Genau diese Tool-Fixiertheit führt Kommunikatoren in die Frustration, macht müde.

Vielmehr ist es der Fokus auf ein Ziel, ein Thema, ein Produkt, der in echter Leidenschaft zum Ausdruck kommt. Oder wie Patrick Breitenbach sagt:

“Die beste Social Media Strategie ist die, bei der man noch nicht einmal mehr selbst Social Media Kanäle befüllen muss, sondern das andere freiwillig für mich tun (siehe Apple). Dafür muss man “lediglich” die geeigneten Inhalte und Angebote erschaffen.”

Es ist kein Zufall, dass die ganzen Positivbeispiele da oben (fast) alle Blogs zum Gegenstand haben. Denn anders als auf Facebook (Werbefläche) und Twitter (Networking/Curating) ist es in Blogs möglich, sein Produkt, seine Marke voll und ganz auszuleben. Nicht selten ist ein Blog selbst das Produkt. Ohne Limitation in Form von Zeichenbegrenzug, Usability-Bugs und unerwünschter Werbung für irgendwelche Möbelhaus-Gewinnspiele. Dafür mit redaktionellen Inhalten.

Das Blog ist die ureigene Spielwiese, dort hat nur einer das Sagen und es ist nicht Mark Zuckerberg. Gute Blogs vermitteln Persönlichkeit. Das Blog ist die Arena, in der Passion voll und ganz zur Geltung kommt. In Gestalt richtig geiler Postings, die gerne von der Zielgruppe verlinkt werden.

Es braucht leidenschaftlichen Menschen, um Social Media Projekte zum Erfolg zu führen. Weil nur Leidenschaft den ständigen Willen, sich zu verbessern, mehr Wissen zu erlangen, mehr Menschen für sich zu gewinnen, mit sich bringt. Unbändige Neugierde inklusive.

Welcher Marketing Assistent würde sich sonst über die eigentliche Arbeitszeit hinaus für seine Aufgaben interessieren? Ständig nach Inspiration und Möglichkeiten suchen, um sein Projekt voranzubringen? Sich ausdauernd im Social Web vernetzen, um vom Sozialen Kapital der Beziehungen zu profitieren?

Welcher PR-Manager, der ein geübter Pressemitteilungsverfasser und noch besserer -verschicker ist, lässt sich – ohne Not – auf das Abenteuer Storytelling ein? Denn “an journalistischem Know-how, das für die redaktionelle Betreuung einer solchen Website notwendig ist, aber auch für Facebook, Blogs, etc. immer häufiger gefragt ist, fehlt es in vielen Unternehmen,” meint der PR-Blogger.

Das Know-how lässt sich, auch wenn Social-Media-Akademien, Twitter-Coaches und andere Halbbildungseinrichtungen etwas anderes behaupten würden, nicht einfach in vierstündigen Workshops aneignen.

Es lässt sich nur leidenschaftlich erfahren.

Oder eben – einkaufen.

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  • http://www.blogille.de/+ Harald Ille

    “der illste Dübelhersteller”. Das ist der Superlativ von Ille! (Und schon werde ich leidenschaftlich, ich alter Dübel)

  • http://lumma.de Nico Lumma

    boah, war das ein langer text.

    • http://cluetrainpr.de tspe

      pff. :-)

    • http://twitter.com/jhaslauer Jürgen Haslauer

      gut so!

      denn ein – verzeihung – saugeiler dazu ;-)danke für ein klasse post.

    • Nabil

      …aber gut :-)

    • Fieberchen

       LOL!

    • Fieberchen

       LOL!

  • http://lumma.de Nico Lumma

    boah, war das ein langer text.

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  • http://mediaclinique.de ralf schwartz

    Das war vorherzusehn ;). Siehe “Der Mythos Social Media” – No.10 der Medialen Alltagsmythen – vom 14. Juli, 2009: http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2009/07/vodafone-die-berater-und-der-mythos-social-media.html

  • http://mediaclinique.de ralf schwartz

    Das war vorherzusehn ;). Siehe “Der Mythos Social Media” – No.10 der Medialen Alltagsmythen – vom 14. Juli, 2009: http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2009/07/vodafone-die-berater-und-der-mythos-social-media.html

  • http://mediaclinique.de ralf schwartz

    Das war vorherzusehn ;). Siehe “Der Mythos Social Media” – No.10 der Medialen Alltagsmythen – vom 14. Juli, 2009: http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2009/07/vodafone-die-berater-und-der-mythos-social-media.html

  • http://www.facebook.com/andylenz77 Andy Lenz

    ufffz. 

  • http://twitter.com/JohannesLenz Johannes Lenz

    Hallo Thilo,

    danke für diesen klasse Post. Eben schrieb ich auf Twitter:  Und ich sage das 2. Mal diese Woche: NEIN! | Tschüss Social Media, es ist vorbei! The Passion Haz Gone | bit.ly/nwUS5u by @tspe

    Ich sage Nein, weil Social Media gar nicht verschwinden kann, denn die Gespräche im Social Web, sie bleiben, sie werden weiterhin geführt, ob es nun dabei um Coupons, Facebook oder Leidenschaft geht.

    Nur dieses zu managen, täglich zu bloggen, zu beobachten, zu lauschen, sich einzumischen, seine Meinung kundzutun, weil man es für richtig hält, seinen Kopf hin zu halten, weil das eigene Unternehmen, für das man leidenschaftlich im Social Web eintritt und natürlich auch wirbt, sich nicht einbuddeln kann in guter alter Bunkermentalität… das kann in der Tat mitunter sehr sehr anstrengend sein zumal wenn man dabei seinem eigenen Anspruch gerecht werden will….

    Für Dich ist Social Media auch nicht vorbei. Für mich ist es eben diese Leidenschaft, dieser Enthusiasmus, der mich umtreibt und das beschreibst Du wunderbar.

    Nach dem ich Anfang der Woche schrieb, das Blogs eben nicht in der Krise sind (wenn überhaupt dann die Blogger) und somit das erste Mal Nein gesagt habe, sage ich es jetzt das zweite Mal. ‘Social Media ist gekommen um zu bleiben” schrieb von Lobenstein. Auch wenn er Werber ist, er hat Recht! Aber es wird sich weiterentwickeln, ausdifferenzieren usw.

    Überdies hinaus: Es wird in Zukunft weiterhin  darauf ankommen, diese Leidenschaft, diesen Enthusiasmus, mit den ökonomischen Bedingungen in Einklang zu bringen, weil die Kunden sich von ihrem Engagement Mehrwert versprechen. Ich will gar nicht mit dem Freund von Siegfried beginnen ;) 

    Liebe Grüße

    Johannes

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Danke Johannes für den ausführlichen Kommentar. :-)
      Natürlich ist Social Media nicht am Ende. Vielmehr steht das reißbrettartige Verständnis der Social Media Konzeption und die Kanalmentalität vieler Kommunikatoren vor einem Scherbenhaufen…

      • http://twitter.com/JohannesLenz Johannes Lenz

        So habe ich das auch verstanden.Du widmest Dich ja auch vielen Gegenbeispielen, die zeigen, dass man als leidenschaftlicher Kommunikator erfolgreich sein. Und gerade das finde ich prima. Was das reissbrettartige Verständnis angeht: Das wird es wohl immer geben. Wir können nur immer wieder versuchen, eben diese Sichtweise durch eigenes Tun zu überwinden. 

  • http://twitter.com/JohannesLenz Johannes Lenz

    Hallo Thilo,

    danke für diesen klasse Post. Eben schrieb ich auf Twitter:  Und ich sage das 2. Mal diese Woche: NEIN! | Tschüss Social Media, es ist vorbei! The Passion Haz Gone | bit.ly/nwUS5u by @tspe

    Ich sage Nein, weil Social Media gar nicht verschwinden kann, denn die Gespräche im Social Web, sie bleiben, sie werden weiterhin geführt, ob es nun dabei um Coupons, Facebook oder Leidenschaft geht.

    Nur dieses zu managen, täglich zu bloggen, zu beobachten, zu lauschen, sich einzumischen, seine Meinung kundzutun, weil man es für richtig hält, seinen Kopf hin zu halten, weil das eigene Unternehmen, für das man leidenschaftlich im Social Web eintritt und natürlich auch wirbt, sich nicht einbuddeln kann in guter alter Bunkermentalität… das kann in der Tat mitunter sehr sehr anstrengend sein zumal wenn man dabei seinem eigenen Anspruch gerecht werden will….

    Für Dich ist Social Media auch nicht vorbei. Für mich ist es eben diese Leidenschaft, dieser Enthusiasmus, der mich umtreibt und das beschreibst Du wunderbar.

    Nach dem ich Anfang der Woche schrieb, das Blogs eben nicht in der Krise sind (wenn überhaupt dann die Blogger) und somit das erste Mal Nein gesagt habe, sage ich es jetzt das zweite Mal. ‘Social Media ist gekommen um zu bleiben” schrieb von Lobenstein. Auch wenn er Werber ist, er hat Recht! Aber es wird sich weiterentwickeln, ausdifferenzieren usw.

    Überdies hinaus: Es wird in Zukunft weiterhin  darauf ankommen, diese Leidenschaft, diesen Enthusiasmus, mit den ökonomischen Bedingungen in Einklang zu bringen, weil die Kunden sich von ihrem Engagement Mehrwert versprechen. Ich will gar nicht mit dem Freund von Siegfried beginnen ;) 

    Liebe Grüße

    Johannes

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  • Martin Meyer-Gossner

    Wer blogt, bleibt! Denn wer blogt, macht es aus Leidenschaft, egal ob es manchmal Leiden schafft. Und macht man sein Business nicht aus Leidenschaft, lässtt man von Social Media besser die Finger…. und von allem, was damit zusammenhängt.

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Eine tolle Zusammenfassung der gefühlt 10.000 Zeichen. :-)

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Eine tolle Zusammenfassung der gefühlt 10.000 Zeichen. :-)

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  • http://www.mcschindler.com Marie-Christine Schindler

    Wow! Ein starker Beitrag. Du lebst das, worüber du schreibst: Leidenschaft! Leider passt der Titel nicht, er suggeriert (für mich), das Gegenteil von dem was du postulierst. 

    (und danke auch von meiner Seite für die Erwähnung des – sogar guten – Buches ;-)

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Tja, Titel müssen bei mir einem Kriterium genügen: Was würde die BILD schreiben?
      Natürlich passt er nicht wirklich, aber er bietet eben einen starken Anreiz, zu klicken. Ich kann nicht anders… ;-)

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  • Monika T-S

    für mich ist seit sehr langer Zeit “SocialMeida” ein Synonym für “Verein”- und wer aufgrund irgendeiner Hype meint er müsse von Verein zu Verein hoppen, wird und muss irgendwann einmal völligst frustriert sein, weil er nirgendwo dabei ist, aber überall drin.

    und wer mal am Dorf lebte, der weiß, dass in Vereinen das “Geschäftsleben” des einzelnen Vereinsmitgliedes Tabu ist => naja bei einem Fest nimmt man schon das verbilligte Bier über eine durch den Geschäftsführer vorhandene Brauerei mit ;)

    und genauso beschreibst du hier SocialMedia – wer allerdings glaubt er geht in den Verein  und auf einmal kaufen alle bei ihm, der hat sich getäuscht und erkannte nicht, dass Vereine die  konservativste Struktur sind => da ändert sich nix ;)

    auch nicht im WWW

    ich versteh all die BurnOuts, das ist wie bei 89Vereinen die Weihnachtsfeier mitfeiern zu wollen und dies in  5 Wochen 

    • http://cluetrainpr.de tspe

      “ich versteh all die BurnOuts, das ist wie bei 89Vereinen die Weihnachtsfeier mitfeiern zu wollen und dies in  5 Wochen”

      Das ist ein wundervoller Vergleich – wobei 5 Wochen Feierei auch etwas für sich haben…

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  • http://www.facebook.com/profile.php?id=100000929110201 Mirko Lemme

    Ein wirklich lesenswerter Artikel. Hat mir sehr gefallen. 

    Leidenschaft ist eine Voraussetzung, die ihrerseits nur unter bestimmten Umständen entwickelt werden kann. Meines Erachtens ist das – wie so oft – die Überzeugung von bzw. Begeisterung an der Sache – und eben nicht an der Methode, resp. dem Tool. Daher ist der Kanal auch in der Regel zweitrangig. 

    Ich wünschte, man würde Artikel wie diesen zum Anlass nehmen, endlich damit aufzuhören, das Werkzeug anzubeten. Dann hätten wir vermutlich einige zweifelhafte iframes weniger.

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  • http://twitter.com/m106 Cihan Boz

    Enttäuscht sind nur die Leute, die noch bis vor einigen Monaten postuliert haben, dass alle Firmen die nicht eine Fanpage auf Facebook haben, in fünf Jahren pleite gehen werden (übertrieben gesagt). Dazu zähle ich auch Leute wie Mirko Lange oder Thomas Knüwer! 

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  • Bernhard Jodeleit

    Wirklich sehr gut zusammengefasst!

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  • http://www.facebook.com/people/Nils-Andres/1630191565 Nils Andres

    Find ich gut!

    @rednix:disqus Lumma: Sei nicht so faul!

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  • NetzReklamer

    Der Text hat seine Momente, durchaus. Aber es gibt ein Problem. Nehmen wir meine Zahnpasta. Ich nutze seit ca. 15 Jahren die gleiche Marke, und es ist eher unwahrscheinlich, dass ich diese Marke in den nächsten 15 Jahren welchseln werde. Aber ich möchte mit dieser Marke nicht kommunizieren. Egal, wieviel Passion die da reinlegen. Ich will einfach nicht, und die meisten anderen Menschen auch nicht. So weit so gut. Das Problem: auch diese Marke möchte natürlich gerne mehr verkaufen. Und da hilft Social Media wohl kaum weiter. Manche Märkte sind Gespräche. Und andere Märkte sind Märkte.

    • Anonymous

      Herrje, was wäre das für ein geschwätziger Morgen, müsste man jedes Mal nach dem Aufstehen mit seiner Zahnpasta-, seiner Duschtuch-, Kaffee-, Toastbrot-, Teelicht-, Marmelade-Marke kommunizieren… Und was für ein Aufwand für die Kommunikatoren. Ich denke, da hätte das Cluetrain Manifesto eine riesige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zur Folge, wenn Märkte wirklich nur noch durch Gespräche – wie lange im Schnitt, wieviele Personen beteiligt? – funktionieren würden. Was für ein heilloses Durcheinandergequassel… ;-)

    • Jakob

      Genau, es passt halt nicht bei allen Produkten. Wer ist schon Fan einer Zahnpastasorte? Und deshalb ist der abschließende Rat, die Leidenschaft einfach einzukaufen, wenn die eigenen Mitarbeiter nicht an ihre Firma glauben auch Quark. Fans von außen setzten erstmal gute Produkte voraus – den meisten Firmen sind jedoch die Produkte egal wenn nur der Gewinn stimmt. Bei solcher Beliebigkeit darf man auch keine passionierten Mitarbeiter erwarten.

      • http://cluetrainpr.de tspe

        Dieser Artikel handelt von einer erfolgskritischen Grundvoraussetzung, nämlich der Leidenschaft, und ist keine pauschale Strategieempfehlung. 
        Natürlich will niemand ein Zahnpastablog lesen. Viele FMCG sind nicht wirklich für redaktionelle Inhalte geeignet. Deswegen kommuniziert Schwarzkopf auch als Unternehmen und nicht als Shampoo oder Spülung.

        • http://www.facebook.com/profile.php?id=1085344720 Heidi Schmitt

          Genau. Vielen Unternehmen fehlt aber die Phantasie, zu sehen, was in ihrem Produkt steckt. Rund um den Dübel kann man einen großartigen Heimwerkerblog machen. Bei Marmelade kann man über alle Obstsorten, ihre Ernte, ihre Geschichte erzählen und ungewöhnliche Rezepte mit Marmelade vorstellen. 

          Vielleicht könnte man sogar um Zahnpasta etwas Interessantes bauen,  in dem man Pflege- und Gesundheitsthemen wählt. Ich habe neulich einen privaten Blog gesehen mit dem Thema “Zahnspange für Erwachsene”. Da wurde richtig viel Information zusammengetragen. Klar ist das ein Nischenthema, aber es geht. Wenn man will, geht eine Menge, nicht nur mit Mercedes und Apple. Man muss nur denken wie ein Mensch und nicht wie ein Marketingidiot mit Tunnelblick.

          • NetzReklamer

            Das Problem der meisten “Social Media Experten” ist, dass sie erschreckend wenig über andere Kommunikationsformen und die übrigen Elemente im Marketing Mix wissen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten Zahnpaste, Dübel, Tütensuppen oder was auch immer zu verkaufen. Aber für einen Hammer ist halt jedes Problem ein Nagel…

          • http://cluetrainpr.de tspe

            Das war, ist, und wird immer sein der Unterschied zwischen guter und schlechter Beratung. :-)
            Zum Problem wird das mangelnde Know-how, weil das Internet als Infrastruktur für mittlerweile alle Mediengattungen immer wichtiger wird: Die Nachfrage ist zu groß, der Fachkräftemangel extrem. 
            Als Fachkräfte bezeichne ich die Kollegen, die nicht nur Social Media verstehen, sondern auch Ahnung von Journalismus/PR, Marketing und Kommunikation generell haben – plus einen Haufen Erfahrung (und Leidenschaft, of course).
            Mal eben einen der berüchtigten Digital Natives als Junior an Bord zu holen, wird diesen Mangel kaum kompensieren. Bedauerlicherweise ist genau das das Vorgehen der meisten Unternehmen im Bereich Social Media.

  • NetzReklamer

    Der Text hat seine Momente, durchaus. Aber es gibt ein Problem. Nehmen wir meine Zahnpasta. Ich nutze seit ca. 15 Jahren die gleiche Marke, und es ist eher unwahrscheinlich, dass ich diese Marke in den nächsten 15 Jahren welchseln werde. Aber ich möchte mit dieser Marke nicht kommunizieren. Egal, wieviel Passion die da reinlegen. Ich will einfach nicht, und die meisten anderen Menschen auch nicht. So weit so gut. Das Problem: auch diese Marke möchte natürlich gerne mehr verkaufen. Und da hilft Social Media wohl kaum weiter. Manche Märkte sind Gespräche. Und andere Märkte sind Märkte.

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  • Yamatora

    genialer artikel. und ja: nur mit leidenschaft lässt sich großes erreichen. dennoch: ich verstehe das geschrei nicht. die wahl der medienkanäle wird bestimmt durch die ziel- und dialoggruppen. social media ist eben “nur” ein teil des ganzen. so oder so.

  • Roland Kopp-Wichmann

    “Das Blog ist die ureigene Spielwiese, dort hat nur einer das Sagen und es ist nicht Mark Zuckerberg. Gute Blogs vermitteln Persönlichkeit. Das Blog ist die Arena, in der Passion voll und ganz zur Geltung kommt. In Gestalt richtig geiler Postings, die gerne von der Zielgruppe verlinkt werden.”
    Stimmt genau. Deswegen bin ich zwar auch auch Twitter und Facebook. Aber die meiste Energie stecke ich in meinen Blog.

  • Martin Reti

    Schöner Artikel mit tollen Beispielen – nur ist Saab nicht das Unternehmen, das gerade in Konkurs geht? Passion muss nicht immer erfolgreich sein ;-))

    Beste Grüße
    Martin Reti

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  • http://www.facebook.com/oliver.lauer Oliver Lauer

    Leidenschaft und Passion skalieren, 2000 Jahre Geschichte beweisen das :-) Heutige, durchoptimierte und kostenfokusierte Unternehmensstrukturen, vor allen große, haben allerdings Probleme, Leidenschaft zu erkennen und sinnvoll einzusetzen…

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  • http://twitter.com/Feedforth Felipe Gonzo

    Stark. Unerwartet Stark. Und keine Angst vor Charakterisierungen dort, wo es nötig ist.  Niemand will einen “Social Media Call Center”  zum Freund. 

    Und keine Headline, die das Wort “tot” beinhaltet.  :)

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Stimmt, “tot” habe ich mir diesmal verkniffen. ;-)

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  • http://blog.marcosiebert.de mellowMarco

    Ich bin seit google+ social-media müde, habe Twitter nie verstanden, glaube manchmal, einen “Diskurs” nur zu erreichen, wenn ich den größten Unsinn oder meinen Penis zur Schau stelle. Und weiter gedacht: Hat die bunte, sinnlose Marketingwelt am Ende die soziale Komponente der großen Plattformen zerstört? Ist jeder der Nutzer so vollgemüllt mit Information, daß keine gehaltvolle Kommunikation mehr möglich ist? Oder war das nie anders bei “mainstream”-Plattformen?Wer bleibt also am Ende übrig auf den großen Plattformen außer lahme Selbstdarsteller? Wir werden sehen :)

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Ich bin überzeugt: Bei 700 Millionen Mitgliedern werden sich zumindest auf Facebook immer sehr interessante Persönlichkeiten entdecken lassen. Wer seiner Timeline überdrüssig ist, sollte sie verändern, auf die Suche gehen nach neuer Inspiration durch andere einzigartige Menschen und Themen.

      • http://blog.marcosiebert.de mellowMarco

        Absolut. Allerdings habe ich – als Repräsentant der Bequemlichkeit – erwartet, daß das Netz meine “Channels” filtern würde, so wie es Amazon bei meinen Einkäufen tut. Welch’ Irrglaube! 
        Nun denn, also heißt es: Popo hoch und losgesucht! 
        Immerhin habe ich hier ja eine Persönlichkeit von Interesse gefunden… 

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    Jedesmal wenn das gartnersche Kurverl eine Winzigkeit über den Gipfel der überzogenen Erwartung kippt das gleiche Theater! Jetz wissen wir’s doch schon Leute: das Plateau der Produktivität ist noch einen lange Talfahrt entfernt.

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  • http://twitter.com/Jormason Jörn Hendrik Ast

    Vielen Dank für deine ausführlichen Gedanken und die guten Links, warum lese ich deinen Blog erst jetzt, dass nervt mich. Zum Glück ist der RSS-Feed nun abonniert! 

    Diese Frage beantworte ich mit meiner ersten Antwort zu deinem Post “Social Media ist mitnichten tot, die PR’ler sind einfach nur genervt das es nicht so klappt wie sie es sich wünschen PUNKT”
    Im Grunde sind doch diese ersten Jahre der SoMe Nutzung ein ausprobieren ohne Ende gewesen, oft auch mit viel Geld und ohne das es überhaupt drei genuine User/ Community Member/ Fans interessiert hätte, später mit Kampf um die 10k, schnell 100k und morgen um die 1mio Fangrenze. Da haben wir einfach noch eine zu kleine Akzeptanz in good old Germany und nebenbei auch nicht dieselbe Bevölkerungsgröße konsumverrückter Menschen wie in den USA. Aber da wird noch mehr kommen, allen Datenschutz-Diskussionen zum trotz.

    Die von dir im Absatz “the eagle has crashed” zitierte (aber nicht verlinkte) IBM Studie (http://bit.ly/pFHCXY) reicht meiner Meinung nicht aus um Social Media eine Absage zu erteilen, ich meine wir reden auch von Facebook Usern, das telefon-treff ist ein gutes Beispiel und erinnert mich an die Forrester User Ladder (http://bit.ly/nnuZrw) es scheint so als ob wir in Deutschland immer noch auf den unteren Rängen herumkrabbeln. Ich meine die “telefon-treffs” dieses Landes sind erbärmlich funktionsarme Foren wo sich die sonne123’s gegenseitig Tipps geben. Das ist immer noch eine recht “einfache” soziale Interaktion. Die IBM Studie zeigt mir auch nur das wir da am anfang stehen. Schon bezeichnend das Deutschland mit 54% Social Commerce Akzeptanz kurz hinter China steht. Kein Wunder bei den vielen verwirrenden Diskussionen um die Online Etikette, ich kenne immer noch genug Menschen die ganz einfach Angst vor Facebook haben. Da braucht es vernünftige Kampagnen von Facebook direkt um das zu ändern. Ich finde die neuen Versuche der Privatsphären Einstellung (http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy) gehen in eine gute Richtung (auch wenn viele erstmal “Hilfe öffentlich” geschriehen haben).

    Zu deinem Punkt der Leidenschaft stimme ich dir absolut zu, allerdings ist das für mich auch kein alleinstehender Social Media Retter, sondern nur so etwas wie das “starting fire”. Schön das du die Blogs so in den Vordergrund rückst, generell sollten gerade Unternehmen mehr mit Blogs machen und nicht z.B. nur auf Facebook unterwegs sein. Aber dann schließt du ja mit dem entscheidenden Punkt, wer macht das denn in den Unternehmen? Bisher verdienen die Social Media Berater, PRler und Online Agenturen die Lorbeeren, da es zu wenig Knowhow in den Unternehmen gab. Das ändert sich allerdings gerade und das ist gut so. Erst gerade wurde mir ein Job abgesagt weil man die Redaktion der 100k starken Facebookseite inhouse geholt hat. Das ist schlecht für mich, gut für die Entwicklung der Seite und den Kunden. 

    Zusammenfassend möchte ich also sagen bitte liebe PR 2.0’er und Werber, ruft jetzt nicht den Tod von Social Media aus, seid bitte dabei das Zeugs nachhaltig mit aufzubauen. Wie z.B. durch Blogs wie diesen!

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    Danke! Und noch mal danke. Habe deine Kommentare zu dem Social Media Gewusel wirklich vermisst. Hoffentlich lesen wir bald wieder mehr davon.

    Was ich am meisten vermisse (und was auch der Grund ist, warum ich mich über das Amen-Gehype sehr geärgert habe http://conception-blog.com/ich-lasse-mir-den-mund-nicht-verbieten/2011/), ist Leidenschaft für INHALTE.

    Die verblendeten Marketing-Fachleute liebten Facebook oder Amen ob der potentiellen Reichweite, der Vermarktungswirkung, sie waren in das Medium verschossen, Buzz um des Buzz willen, mit den Inhalten bzw. Themen (oder Produkten) hat das nichts zu tun. Und wenn man keine Botschaft und kein Thema hat , kann man kein Gespräch führen. Auch nicht im Social Web.

  • http://twitter.com/SeanKollak Sean Kollak

    Danke! Und noch mal danke. Habe deine Kommentare zu dem Social Media Gewusel wirklich vermisst. Hoffentlich lesen wir bald wieder mehr davon.

    Was ich am meisten vermisse (und was auch der Grund ist, warum ich mich über das Amen-Gehype sehr geärgert habe http://conception-blog.com/ich-lasse-mir-den-mund-nicht-verbieten/2011/), ist Leidenschaft für INHALTE.

    Die verblendeten Marketing-Fachleute liebten Facebook oder Amen ob der potentiellen Reichweite, der Vermarktungswirkung, sie waren in das Medium verschossen, Buzz um des Buzz willen, mit den Inhalten bzw. Themen (oder Produkten) hat das nichts zu tun. Und wenn man keine Botschaft und kein Thema hat , kann man kein Gespräch führen. Auch nicht im Social Web.

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  • http://nicole-simon.eu nicolesimon

    *Sehr* schöner Artikel. Kommt in die Sammlung und wird verteilt.

    Eine Gegenrede jedoch. Das Know How was Du oben ansprichst muß man unterteilen in Handwerkzeugs und Knowhow in Bereichen wie Kommunikation etc.

    Das _Handwerkzeugs_ läßt sich sehr wohl erlernen. Nur begreifen die meisten den Unterschied nicht zwischen

    ‘mit dem Werkzeug umgehen können’ und ‘mit dem Werkzeug sinnvoll und effizient umgehen können’

    bzw ‘ein Werkzeug nutzen zu können’ und ‘etwas erreichen durch die Werkzeuge’

    Und “was kann ich mit meinem jetzigen Wissenstand sinnvoll erreichen und wo sind Defizite” will man schon gar nicht hören.

    “Wir wollen aber unbedingt auf Facebook. Wir haben keine Ahnung, man gerade eine Webseite, aber wir wollen jetzt auf Facebook! Wir wollen auch nichts über das andere hören, sondern nur das eine!” Fast zwei Jahrzehnte in diesem Bereich haben mich eines gelehrt:

    Man muß sie dort abholen wo sie sich gedanklich befinden, sonst kann man nicht weiterentwickeln. Das ist gebundene Aufmerksamkeit. Und dazu gehört leider auch ihnen zum Beispiel in wenigen Stunden einmal zu zeigen, was sie alles noch nicht wissen und noch nicht bedacht haben und schon gar nicht in eine Richtung wie die andere geguckt haben.

    Nicht weil man Anschlußberatung verkaufen will oder anderes, sondern weil das allgemeine Wissen über diese Themen (Computer / Internet /Social Media) immer noch so erschreckend gering ist. Das ist fast Schadensbegrenzung. Mit dem Alter wird auch meine Bereitschaft diese mangelnden Kenntnisse zu akzeptieren immer geringer.

    Wir reden hier wie gesagt nicht über Konzepte und Strategien, sondern um absolute Basics und fehlende Transferleistungen aus anderen Bereichen. “Dat mit Social Media” kann sehr wohl funktionieren. Die meisten scheitern noch nicht mal nicht an der Leidenschaft oder an ihren Produkten.

    Ich habe inzwischen angefangen, in Workshops die Frage zu stellen “wer von Ihnen hat eine Kommunikationstrategie für Ihr Unternehmen? Gesamtstrategie? Ziele? Kundengruppen?”. Die scheitern schon viel früher. Damit muß man ehrlich umgehen.

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Ein einleuchtender Kommentar, Danke Nicole! 

      “Ich habe inzwischen angefangen, in Workshops die Frage zu stellen “wer von Ihnen hat eine Kommunikationstrategie für Ihr Unternehmen? Gesamtstrategie? Ziele? Kundengruppen?”.  
      Die scheitern schon viel früher. Damit muß man ehrlich umgehen.”

      Das kann ich so bestätigen. Seltsamerweise ist gerade in sehr großen Unternehmen dieses Übel weit verbreitet.

      • http://nicole-simon.eu nicolesimon

        Es fehlen Strukturen und Mechanismen um Wissen aufzubauen und um zu sinnvoll zu arbeiten. Und es gibt auch kaum Orientierung was man können sollte oder nicht. Im Sport hat man klare Vorgaben was man können muß, um zum Beispiel bei XY mitmachen zu können. Im Unternehmen und vor allem in diesem Umfeld gibt es das nicht.

        Ideen wie ein Computerführerschein sind gut, aber zu unflexibel gebaut und legen Augenmerk auf falsche Inhalte und werden auch nicht eingefordert. “Du willst diesen Job? Diese Qualifikationen mußt du nachweibar mitbringen und beweisen können. ”

        Die Vorgesetzen können dieses nicht überprüfen oder einschätzen, weil hier das Wissen auch fehlt. Man probt ja als Rednerin auch immer wieder Statements aus, und ein neues  in meiner Sammlung ist “Wer Probleme im Unternehmen mit der privaten Nutzung von Social Networks hat, hat kein Mitarbeiterproblem. Das ist Führungsschwäche.”

        Die Argumente dagegen, die ich darauf regelmäßig bekomme sind unglaublich. Und Symptom warum das alles “nicht so einfach funktioniert”.

    • http://twitter.com/calceola Claus Berthold

      So sehr ich dem Artikel zustimmen muss, dass Leidenschaft dabei helfen kann etwas zu verkaufen, viel stärker ist da noch meine Zustimmung zum Kommentar von NicoleSimon. Die Unternehmen müssen viel früher abgeholt werden. Ein Großteil der Diskussion geht am Kundenwunsch (und hier meine ich die Unternehmen) vorbei. Einfach weil diese bei “Follower” versus “Fans” schon aussteigen. Wer dann noch ein freundlich gemeintes “Märkte sind Gespräche” ergänzt zeigt wie wenig ihm genau dies wirklich bedeutet. Gespräche leben nämlich auch vom aktiven Zuhören und nicht nur vom passionierten Verbreiten von Ideen.

      Insoweit sollte man einfach mal 2-3 Schritte zurück treten und schauen was die Menschen mit Social Media machen, bevor man mit der neuen Idee um die Ecke kommt

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  • bsana

    Liest sich ja ganz nett. Nach dem Motto: Wer schreibt der bleibt”. Die Beispiele sind teils schlecht recherchiert. Schaut Euch doch mal die ach so tollen Blogs der o.g. Lobbyisten der TelKo-Branche mal genauer an. Das Engagement und die Passion der Kunden im Blog, die die ach so tollen eingekauften Blogger ansprechen sollen, geht doch gegen Null.

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Eine mutige Aussage – auch etwas unglücklich. Den Vorwurf der schlechten Recherche möchte ich gerne zurückgeben. Denn: Das Blog soll gar keine Mobilfunk-Kunden ansprechen. Niemand aus der Abteilung Digital Public Affairs will SIM-Karten unter’s Volk bringen.

      Vielmehr geht es, Du hast es richtig erkannt, um Lobbying. Wenn ich da sehe, dass das Talk-Format von UdL Digital Leute wie Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier für sich gewinnt und die Aufzeichnung eines solchen Talks auf YouTube über 19.000 Aufrufe erreicht, dann finde ich das beachtlich. Wir reden hier nicht von irgendwelchen lustigen Viralspots, sondern von Polit-Talk.

      Das es im Blog kaum Kommentare gibt, ist da gar nicht von Belang. Kein Politiker möchte gerne in der Öffentlichkeit ein intimes Stelldichein mit einem Unternehmen dokumentiert wissen. Vielmehr dient das Blog dazu, die Positionen der E-Plus-Gruppe klar darzustellen und potentielle Befürworter der eigenen Position abzuholen.

      Vielleicht will Sachar sich hier ja noch selbst äußern – für mich ist das, was die Jungs um Gunnar Bender machen, jedenfalls beachtlich.

      • Sachar Kriwoj

        Danke für das Lob.
        Ich muss ganz klar sagen, dass es nicht zu meinen Aufgaben gehört, SIM-Karten zu verkaufen. Das war aber auch niemals die Aufgabe der Unternehmenskommunikation. 
        Unsere Aufgabe ist Wahrnehmungsmanagement und Dialog auf Augenhöhe. Dem werden wir mit Leidenschaft und der Überzeugung, dass wir das Richtige tun, hoffentlich gerecht.

  • http://twitter.com/Monade Agnieszka Krzeminska

    Ich fand und finde das ziemlich seltsam von Leidenschaft in Zusammenhang mit solch virtuellen Konstrukten wie einer Marke / einem Brand zu sprechen. Entsprechend belegt bei mir Social Media auch einen anderen Bedeutungsraum. Es ist in erster Linie für die User da, das ist ihr Platz, dort publizieren sie ihre Beiträge und kommentieren vorgefunden Inhalte von anderen. 
    Insofern wüsste ich nicht, was denn überhaupt ein “erfolgreiches Social Media Projekt” sein sollte. Aus meiner Sicht können Unternehmen in den Social Media das tun, was sie sonst auch tun sollten, nämlich den Kunden dabei helfen ihre Bedürfnisse zu stillen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn sie versuchen – wie in der Werbung – zu manipulieren, dann muss man sich doch nicht wundern, wenn da keiner mehr hinsieht.

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  • http://visionstartup.wordpress.com/ Beka Kobaidze

    WOW! Das ist ein geiler Artikel! Kaum zu glauben, dass ich ihn gestern angeklickt, aber erst heute gelesen habe. Der Titel hat wohl bei mir nicht gezündet;)

    Aber was für ein Text. Ein riesen Kompliment dafür.

    Ich betreibe auch Blogs, Facebook-Seiten, Twitter-Accounts usw. Ich frage mich fast täglich, was davon sinnvoll ist, was mir noch Spaß macht, was ich gerne tun würde. Vor allem frage ich mich, wenn ich über mein Unternehmen schreibe, ob ich der Artikel nun so offen geschrieben wurde, wie ich es wollte, oder ob ich versehentlich wieder in eine Art Laien-PR-Sprech zurückgefallen bin, dadurch die Aussage verblasste und der Artikel langweilig wurde.

    Zur Zeit frage ich mich auch immer wieder, ob ich meinen Unternehmens-Blogs mehr Gesicht geben sollte, quasi mein Gesicht.

    Und ehrlich gesagt hängen mir manche Artikel über Social Media zum Hals raus, dieses “5 Patentrezepte für Mega-Social-Media-Erfolg in 30 Minuten” oder “Wer jetzt nicht da drin ist, fliegt raus”. Ich denke mir da manchmal: Kommt mal runter.

    Aber das, was ich grad gelesen habe, hat mich zum Denken angeregt:)

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  • http://twitter.com/BGillich BGillich

    Wann wird Social Media beigesetzt? Hält Mirko Lange die Grabrede!?  ;-) 

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    Danke für den guten Artikel. Facebook und Co werden weiterbestehen… nur mit welchen Inhalten… Wer wann und wo gerade am Klo geht… wird für einige hunderttausend weiterhin spannend sein. Für ein Unternehmen, das ein gutes Marketing macht, wird im Social Web aus meiner Sicht nicht wirklich punkten. Werde mich in Zukunft wieder neu motiviert unseren Blog zuwenden.

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    Vergesst FACEBOOKZur Sache: Mit dem Start des Social Networks Google PLUS der Facebook-Erfinder Zuckerberg erstmalig wirklich nervös. Zu Recht! Der Suchmaschinen-Gigant Google hat ausreichend Kapital und Internetmacht, um Facebook den Schneid abzukaufen. Allerdings hat Facebook einen entscheidenden Vorteil: Es sind schon alle dabei! Alle? Ja – ALLEweiterlesen>> http://www.call-center-scout.de/images/stories/Ausgabe7/scout_7_facebook.pdf

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  • http://www.facebook.com/profile.php?id=1783255103 Mo Beumers

    LOL. Und wieder unken die Alten Konservativen (die in allem was neu ist nichts Gutes sehen), dass sie es hätten kommen sehen. Aber – wie auch in diesem Artikel wunderbar aufgegriffen – es war niemals der falsche Weg des Marketings, viel eher Mangel an Kommunikation: zu steril, zu profan, zu direkt. Um im Social Medium erfolgreich werben zu können, muss man Schafe zu Wölfen erziehen und reißen lassen, und nicht Wölfe als Schafe schminken und sie bieder aussehen lassen. Auf den Paradigmenwechsel kann man noch hoffen, dass Firmen das Potenzial von überzeugend-begeisterten Brand-Nerds zu ihrem Zweck nutzen, statt auf die Summe der Klicks des “Like”-Buttons zu bauen…

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    LOL. Und wieder unken die Alten Konservativen (die in allem was neu ist
    nichts Gutes sehen), dass sie es hätten kommen sehen. Aber – wie auch in
    diesem Artikel wunderbar aufgegriffen – es war niemals der falsche Weg
    des Marketings, viel eher Mangel an Kommunikation: zu steril, zu profan,
    zu direkt. Um im Social Medium erfolgreich werben zu können, muss man
    Schafe zu Wölfen erziehen und reißen lassen, und nicht Wölfe als Schafe
    schminken und sie bieder aussehen lassen. Auf den Paradigmenwechsel kann
    man noch hoffen, dass Firmen das Potenzial von überzeugend-begeisterten
    Brand-Nerds zu ihrem Zweck nutzen, statt auf die Summe der Klicks des
    “Like”-Buttons zu bauen…

  • Bjoern Habegger

    Wow, vermutlich das Beste was ich bisher in diesem Kontext gelesen habe. Schwanke ich doch selbst zwischen Aufgabe und Passion. So ist meine Idee der Auto-Bloggerei (.de) genau um den Kern herum gestrickt, daß man also einzelner – wenn auch leidenschaftlicher Kommunikator eben nicht endlos skalieren kann.  Den Erfolg von social media Aktivitäten sehe ich mittlerweile auch viel mehr im Storytelling, in Angeboten jenseits der klassischen PR. 

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  • Meike Leopold

    Hallo, guter Beitrag. Was Blogs betrifft, bin ich haargenau derselben Meinung: http://www.cirquent-blog.de/2011/08/08/kick-the-blog-blues/ ;)

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  • Bernd Gillich

    Ein journalistisch gut geschriebener Artikel, deren Inhalt jedoch nicht im vollem Umfang der Realität entspricht. Social Media wird von Menschen gemacht und nicht von gut ausgebildeten Menschen, die sich z. B. wie bei Google+ mit sich selbst unterhalten, ohne es zu bemerken. 

    Die Wahl zum Abgeordneten Haus in Berlin zeigt heute, dass Social Media in alle Schichten der Bevölkerung “eingezogen” ist und sich viele Unternehmen mit dem Thema beschäftigen. 

    In meiner täglichen Social Media Arbeit betreue ich/ wir mittelständische Unternehmen z. B. Rechtsanwälte, Unternehmensberatungen, Branchenverzeichnisse, Steuerberater, Fahrschulen und Friseure uvm.  

    Eigentlich alle wichtigen Branchen, die in meiner Arbeit bei den Gelbe Seiten kennengelernt habe. 

    Social Media verändert unser aller Geschäft – Social Media verändert die Art wie wir Information/en aufnehmen und dieser Information auch Vertrauen schenken. 

    Bei keinem aus meinem Netzwerk kann ich “Social Media Burnout” feststellen, wie es der Autor bei einigen Menschen beschreibt – ganz im Gegenteil durch die stark steigende Relevanz von Social Media bei den Suchmaschinen (SEO), sollten sich viele ernsthaft mit Social Media beschäftigen. 

    Geredet und geschrieben ist genug …….

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  • http://socialmediacity.de Monika Lohmann

    All die, die uns weismachen wollten und wollen, Social Media sei neu und sei nun der Stein der Erleuchtung, schweben irgendwie in einem anderem Kosmos. 
    Neu ist das Medium, mit dem nun agiert wird. Ja, richtig. Doch es ist nur ein weiteres Puzzleteil im Leben. Ich finde, es ist toll. Doch an den Spielregeln ändert es nichts. 

    Informations-Overload und Burnout-Gefahr … sind an der Tagesordnung bei allen, die tagtäglich auf all den Hochzeiten tanzen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, wo man das Alles nur noch satt hat und ins Bett gehen und die Decke über den Kopf ziehen will. 

    Die kalte Erkenntnis: Monate oder inzwischen Jahre mit Twitter, Facebook und Co. “gelebt” und …. Und???? Allerdings ist auch das nicht neu. Wie ergeht es Jemandem, der im “normalen” offlinen Leben Hans-Dampf-in-allen-Gassen ist? Wie lange hält das Jemand durch? Dann kommt auch mal der Punkt, wo man keinerlei Lust auf andere hat und sich regelrecht zwingen muss, unter Leute zu gehen. 

    Wo ist also das richtige Maß? Ich habe es auch noch nicht gefunden.

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  • http://www.facebook.com/glocalconsult Stefan Stengel

    Social Media
    ist nicht tot!

     

    Es hat noch
    nicht einmal richtig angefangen! Ich gebe allen Kritikern recht, der Zenit ist
    überschritten, der Hype hat seinen Höhepunkt erreicht! Jetzt müssen wir die
    nächste Stufe erklimmen. Social Media muss erwachsener und professioneller
    werden.

     

    Die
    oberflächliche Werbung für Produkte hat noch nie gut funktioniert – auch nicht
    in den sozialen Medien und Plattformen. Warum sind die Marketiers so frustriert? Sie
    haben wieder erfahren müssen, dass „Push“ nicht funktioniert. Das bloße
    rausblasen von vermeintlichen Informationen funktioniert hat auf keinem Medium
    mehr. Es sei denn, ich nutze ein Massenmedium beim dem der Streuverlust
    unerheblich ist. Dann kann meine Message verbreiten. Dafür brauche ich aber
    Geld – viel Geld!

     

    Man wird
    begreifen müssen, dass Social Media ein Dialog-Medium ist. Es schreit nach
    Aufmerksamkeit und Bindung und wer die Nähe nicht aufbauen kann, zum Kunden,
    zum Geschäftspartner und zu seinen „Freunden“, wird einsam und erfolglos
    bleiben. Das ist auch gut so! Warum sind „private“ Accounts und Seiten
    attraktiver  als die sogenannte
    „Fan-Pages“ eines Unternehmens?

     

    Social Media
    ist das richtige Dialogmedium um Awareness zu schaffen und dazu muss man Nähe aufbauen, auch die Marke zum
    Kunden. Dafür brauchen wir Vertrauen und Zeit! Und die geben wir uns meistens
    nicht!

  • http://www.facebook.com/glocalconsult Stefan Stengel

    Social Media
    ist nicht tot!

     

    Es hat noch
    nicht einmal richtig angefangen! Ich gebe allen Kritikern recht, der Zenit ist
    überschritten, der Hype hat seinen Höhepunkt erreicht! Jetzt müssen wir die
    nächste Stufe erklimmen. Social Media muss erwachsener und professioneller
    werden.

     

    Die
    oberflächliche Werbung für Produkte hat noch nie gut funktioniert – auch nicht
    in den sozialen Medien und Plattformen. Warum sind die Marketiers so frustriert? Sie
    haben wieder erfahren müssen, dass „Push“ nicht funktioniert. Das bloße
    rausblasen von vermeintlichen Informationen funktioniert hat auf keinem Medium
    mehr. Es sei denn, ich nutze ein Massenmedium beim dem der Streuverlust
    unerheblich ist. Dann kann meine Message verbreiten. Dafür brauche ich aber
    Geld – viel Geld!

     

    Man wird
    begreifen müssen, dass Social Media ein Dialog-Medium ist. Es schreit nach
    Aufmerksamkeit und Bindung und wer die Nähe nicht aufbauen kann, zum Kunden,
    zum Geschäftspartner und zu seinen „Freunden“, wird einsam und erfolglos
    bleiben. Das ist auch gut so! Warum sind „private“ Accounts und Seiten
    attraktiver  als die sogenannte
    „Fan-Pages“ eines Unternehmens?

     

    Social Media
    ist das richtige Dialogmedium um Awareness zu schaffen und dazu muss man Nähe aufbauen, auch die Marke zum
    Kunden. Dafür brauchen wir Vertrauen und Zeit! Und die geben wir uns meistens
    nicht!

  • http://www.facebook.com/glocalconsult Stefan Stengel

    Social Media
    ist nicht tot!
    Es hat noch
    nicht einmal richtig angefangen! Ich gebe allen Kritikern recht, der Zenit ist
    überschritten, der Hype hat seinen Höhepunkt erreicht! Jetzt müssen wir die
    nächste Stufe erklimmen. Social Media muss erwachsener und professioneller
    werden.

     

    Die
    oberflächliche Werbung für Produkte hat noch nie gut funktioniert – auch nicht
    in den sozialen Medien und Plattformen. Warum sind die Marketiers so frustriert? Sie
    haben wieder erfahren müssen, dass „Push“ nicht funktioniert. Das bloße
    rausblasen von vermeintlichen Informationen funktioniert hat auf keinem Medium
    mehr. Es sei denn, ich nutze ein Massenmedium beim dem der Streuverlust
    unerheblich ist. Dann kann meine Message verbreiten. Dafür brauche ich aber
    Geld – viel Geld!

     

    Man wird
    begreifen müssen, dass Social Media ein Dialog-Medium ist. Es schreit nach
    Aufmerksamkeit und Bindung und wer die Nähe nicht aufbauen kann, zum Kunden,
    zum Geschäftspartner und zu seinen „Freunden“, wird einsam und erfolglos
    bleiben. Das ist auch gut so! Warum sind „private“ Accounts und Seiten
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    „Fan-Pages“ eines Unternehmens?

     

    Social Media
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    • http://cluetrainpr.de tspe

      FYI – habe mal die ganzen unnötigen Leer-Absätze und die Word-Formatierungen entfernt, damit man den Text besser lesen kann.

  • http://www.facebook.com/glocalconsult Stefan Stengel

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    ist nicht tot!
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    überschritten, der Hype hat seinen Höhepunkt erreicht! Jetzt müssen wir die
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    werden.

     

    Die
    oberflächliche Werbung für Produkte hat noch nie gut funktioniert – auch nicht
    in den sozialen Medien und Plattformen. Warum sind die Marketiers so frustriert? Sie
    haben wieder erfahren müssen, dass „Push“ nicht funktioniert. Das bloße
    rausblasen von vermeintlichen Informationen funktioniert hat auf keinem Medium
    mehr. Es sei denn, ich nutze ein Massenmedium beim dem der Streuverlust
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  • Carmen Hillebrand

    Guter Text mit Leidenschaft geschrieben. Ich sage auch: Social Media ist nicht tot!

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  • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

    Weder Social Media ist tot, noch ist die Leidenschaft vorbei. Jedenfalls was mich angeht. Ich bin ohnehin einer derjenigen, die immer den Hype runterzukochen versuchten. Ich wusste vom ersten Tag an, dass sich “Social Media” nicht einsetzen lässt wie klassisches Marketing. Dazu ist die Reichweite (zumindest bei 99% der Unternehmen) viel zu gering. Ich sage allen unseren Kunden, dass Social Media die Analogie zum persönlichen Kontakt ist, dass man aber genau diesen persönlichen Kontakt im Social web viel besser skalieren kann als im echten Leben – sowohl in der Menge der Kontakte als auch in Bezug auf Echtzeit und Ortsunabhängigkeit.  

    Was mich angeht ist es einfach etwas ganz persönliches. Nämlich das “gehetzt” sein, der richtige Umgang mit dem Informations-Overflow. Es ist absolut nichts spektakuläres, sondern ein ganz normaler Vorgang in der der persönlichen Evolution. Ich habe drei Jahre lang Vollgas gegeben, und habe (aus meiner persönlichen Perspektive) 90% dessen erfasst, was ich erfassen will und kann. Die Wissenszuwächse  waren zuerst riesig, aber jetzt flacht es ab. 

    Es ist schlichtweg eine Frage der Effizienz. Und jetzt probiere ich einfach eine andere Strategie. Analogie Tennis: Ich habe die ersten Sätze immer Serve & Volley gespielt, mit voller Kraft. Und nun halte ich den Ball einfach nur im Spiel.

    Aber Social Media ist für mich nicht tot. Und die Leidenschaft schon gar nicht. Im Gegenteil. Aus meiner Sicht wird *alles* Social Media. Irgendwie. Aber eben nicht als Tool, sondern als Haltung. 

    • http://cluetrainpr.de tspe

      Lieber Mirko,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Zwei Sätze sind es, die sehr schön beschreiben, warum auch ich fast ein ganz Jahr lang nicht mehr hier gebloggt habe:

      “Ich habe drei Jahre lang Vollgas gegeben, und habe (aus meiner persönlichen Perspektive) 90% dessen erfasst, was ich erfassen will und kann. Die Wissenszuwächse waren zuerst riesig, aber jetzt flacht es ab. ”

      Volle Zustimmung. Wir müssen uns damit abfinden, dass wir das Phänomen mittlerweile gut durchleuchtet haben. Entweder kaut man einen Case nach dem anderen runter, oder aber man sucht nach einem neuen Fokus. Sinnvoller ist auch für mich der zweite Weg.

      Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und Freude bei der “Rekalibrierung”. :-)

      Am 20. September 2011 09:45 schrieb Disqus :

      • http://www.talkabout.de/ Mirko Lange, talkabout

        Eine sehr schöne Antwort! Danke :-)

    • http://twitter.com/BGillich BGillich

      Hallo Mirko, 

      wir kennen uns nicht, obwohl wir uns schon seit 1 1/2 Jahren im Social Web “begegnen”. 

      Als ich als alter “Gelbe Seiten Mann” in die Social Media Welt z. B. in München eintrat traf ich auf Menschen, die dieses Social Web wohl für sich beanspruchten. Ich realisierte bald, dass diese Menschen unter sich bleiben wollen und sich nicht gerade sozial verhielten. 

      Ich brachte/ bringe meine Vision Mittelständler/ Startups im Bereich Social Media Marketing nach vorne zu bringen und wurde von vielen selbsternannten Social Medialisten komisch beäugt – ja sogar angefeindet. 

      Jetzt biegt Social Media in ein Strasse ein, die ich immer vorausgesagt habe, es wird ein Teil des Suchmaschinen-Marketings – eigentlich ein immer wichtiger werdende Art der Vorgehensweise. 

      Social Media sollte eine ehrliche und nachhaltige Form der Vorgehensweise sein und nicht ausgrenzen. 

      Mit begegnen aktuell viele Menschen, die es gar nicht mehr schaffen Ihr “Social Media” für sich zu beanspruchen  ……… aber, alles irgendwie menschlich …….

    • http://www.facebook.com/kolpinghaus Ellen Walter

      ist gut beschrieben.

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  • http://www.facebook.com/jabbadooo Georg Grohs

    Tja, jetzt merken viele, dass Social Media Berater und – Trainer entweder gemauschelt haben oder schlicht komplett ahnungslos im Online Marketing sind. Bumm, die Blase platzt. Als ich da was drüber geschrieben habe http://www.web-3-null.de/index.php/allgemein/web-3-0-die-untreuen-besucher.html und http://www.web-3-null.de/index.php/allgemein/social-media-ist-kein-umsatzbringer.html , wurde ich von den selbsternannten Social Media Gurus angefeindet. Ok, was sollten die auch anders machen? ;-). Arbeitslose Berater und Trainer hatten ein neues Geschäftsmodell entdeckt, bei dem man nur durch Labern – ohne fundiertes Know-How in Analytics, SEO und Adwords – Kunden einseifen konnte. Aber ich bin mir sicher, dass die gleichen Typen gerade schon den neuen Hype suchen und sich wie liebestolle Wiesel draufstürzen ;-)

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  • http://twitter.com/nichts_ Ellepet

    Unsere Worte – unsere Worte….

  • http://www.facebook.com/kolpinghaus Ellen Walter

    Also gut – solch einen Blog Artikel über social media ging runter wie Öl – denn eigentlich hatte uns keiner geglaubt. Doch wir sind noch nicht angekommen – der Zug fährt weiter und eine neue Generation von IUsern übernimmt das Ruder. Wie ? Durch fast täglich Erneuerungen und Weiterentwicklungen, denen man kaum nachkommt. Sich darauf zu konzentrieren heißt auch seine eigene Sache etwas zu vernachlässigen. ( Wir reden hier von einem IST – Stadium vom Ende dieses Artikels ). Reine Begeisterung für ein Produkt – in unserem Falle ein Kolpinghaus und ein “Ellens Restaurant” in Andernach – muß gelebt werden. Und die socialmedia Kanäle und Plattformen helfen uns dabei. So ist das. Mehr nicht. 1000de Follower bei Twitter ? Unser Twitter Kanal @gastronomen:twitter oder  der legendäre @kolpinghaus:twitter  helfen nur als verlängerter Arm um andere zu einem geringen % Satz zu erreichen. Mehr nicht. Jedoch können wir das gleich mit einen kleineren Account @ellen_MYK:twitter  – das weiß man aber erst,wenn man socialmedia auch genau kennt. Also locker bleiben und nicht verzweifeln. Der obige Bericht ist zu 100 % Richtig. Deshalb extra noch einmal mehr Worte als @nichts_:twitter  – viele Grüße aus Andernach

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  • Bpm Int

    Sehr interessant ! Danke für den leidenschaftlichen Beitrag ;)

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    Face your problems …. Don’t “FACEBOOK” them…..!! °http://www.facebook.com/photo.php?fbid=284141758266371&set=a.197666140247267.65555.172819872731894&type=1&ref=nf

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  • Ray

    Sehr amüsant, der Artikel. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist eine Enttäuschung angesichts zu weniger leidenschaftlicher Arbeitnehmer. So mancher würde andersrum argumentieren: Seid Ihr irre? Schenkt Eure Leidenschaft dem Burda und den anderen Geld-Freaks? Glaubt Ihr denn wirklich, die haben eine Art kulturell-philosophisches Interesse an der Netzkultur? Nein, die wollen schlicht Geld verdienen. Wenn da einer wenig leidenschaftlich ist, ist er dann nicht eigentlich ein Freund der Netzkultur? Immerhin verhindert er den Erfolg des reinen Kommerz´ im Netz! – Was diese LesMeads-Mädchen gemacht habe, kenne ich auch, wenn auch in kleinerem Maßstab. Ich hielt mich irgendwie für ultrawichtig, mein Ding völlig cool, mein Leben ein Erfolgsbeispiel. Und was haben sie gemacht? Haben ihr eigenes, erfolgreiches Projekt dem Konzern verkauft und sich zu Arbeitnehmern gemacht. Chefredakteurin Digital bei Burda? “Junge, bin ich geil!” – Könnte es nicht sein, dass es hier vor allem um Eitelkeit geht? Jemand hat einmal gesagt, wenn jemand Leidenschaften mit Befriedigung leben will, sollte er anderen Menschen helfen.

  • Ray

    Nachtrag: Ich selber komme ursprünglich aus der Kultur-PR. Ich rate jedem, der wirklich interessante Social-Media-Kommunikation betreiben möchte, sich ein spannendes Kulturprojekt zu suchen und denen etwas vorzuschlagen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die Leute keine Ahnung von Facebook und auch kein Interesse gehabt haben, aber was dann an verrückten Ideen kommt, wird außerordentlich originell sein. Am besten Theater-Leute. Aber natürlich: Viel Geld gibt es dabei nicht. Aber warum auch, Ihr und ich, wir wollen ja Passion.